Weight Watchers vs. Luftpolsterfolie!

Katja testet Fitnessgedöns für zu Hause und deine Mudder sowieso!

Der langweiligste Abend des Jahres!

Weiterlesen auf eigene Gefahr - die Überschrift ist Programm.

Es ist jetzt gegen halb zwölf am Abend. Und seit einer Minute ist es offiziell: Dieser Freitag ist der langweiligste Freitagabend des Jahres 2011! Ja, wir haben erst Mitte August, dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass es keinen Freitagabend mehr in diesem Jahr geben wird, der noch langweiliger und öder ist, als dieser.

Kurz zur Erläuterung: Seit ich vor zwei Wochen aus dem Urlaub zurückgekommen bin, hat sich mein linker Fuß entschlossen, ein Klumpfuß zu werden. Nicht weiter schlimm. Passiert. Wird aber nicht besser. Jetzt ist er nicht nur klumpig. Er ist auch noch dunkelblau und sieht aus wie ein Elefantenfuß. Positiv bemerkt sei hier aber, dass der andere Fuß daneben unfassbar schlank aussieht. Und damits so richtig spannend wird, hat sich mein restlicher Körper entschlossen, mich mit einer allergischen Überreaktion zu beglücken. Schön, wenn man aussieht, als hätte jemand Säure über einem ausgekippt. Von dem aggressionsfördernden Juckreiz fange ich gar nicht erst an. Erbärmlich sieht das aus, wie ich hier in meinem Zimmer über den Dielenfussboden robbe, bloß, damit ich mich nicht am Knie kratze. Fuck you, allergische Überreaktion! Und weil ich eben aufgrund des Fußes und des restlichen verkümmerten Körpers ans Heim gefesselt bin, sitze ich hier und schreibe diese wahnsinnig spannenden Zeilen. Ich sags mal so: Spannender wird das nicht. Aber immerhin, ich habe soeben meine vier Wäscheschubladen komplett aussortiert und neu eingeräumt. Tolles Gefühl. Angefangen von der BH/Schlüppi-Schublade über die Schublade für die Strumpfhosen. Ich habe etwa 25 Strumpfhosen. Keine Ahnung, ob das viel oder wenig ist. Aber ich habe beschlossen, diese Strumpfhosen ab sofort auch zu nutzen. Normalerweise stelle ich fest, dass mir Strumpfhosen fehlen und ich kaufe neue. Nach der Strumpfhosenschublade kam die Sockenschublade dran. Ach, das waren 30 Minuten pure Medidation, als ich die einzelnen Socken zu Paaren zusammengefügt habe. Am Ende blieben sechs einzelne Socken übrig, die passten einfach zu keiner anderen Socke. Irgendwie Traurig. Aber es muss ja immer eine Gruppe geben, die rebelliert. Zum Schluss die Schnuffelsockenschublade. Socken, die so unfassbar rosa und kuschelig sind, dass man direkt zehn IQ-Punkte verliert, wenn man sie trägt. Auch hier war ich knallhart und habe gnadenlos aussortiert!

Und weil damit die Abendaufgabe erledigt ist, habe ich mich im Partymachen versucht. Fazit: Allein, noch dazu körperlich beeinträchtigt und mit „Waka Waka“ als Partykracher wird das nichts. Sich als mitteleuropäische Frau so zu bewegen wie Shakira sieht ja schon in normaler körperlicher Verfassung schwierig aus. Mit Klumpfuß kommt es Heide Simonis in „Let´s Dance“ gleich.

Bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als aus dem Kellerfenster zu springen.

In diesem Sinne,

schönen Abend noch!

Mai 2011

Beim ersten Date direkt ge...verschissen!

Februar 2011

Katja versucht sich am neuen Song von Lena und überhaupt: Warum passen H&M Jeans nicht???

Januar 2011

Katja fährt Ski und überhaupt: Wo ist Ken???

MoabitReizdarmFussballMitfahrtussiWochenende.

28.06.2010

Bild by www.herr-poschinger.de

Ach. Schön. Montagabend, Gossip Girl läuft auf dem neuen Frauensender (an dieser Stelle sei gesagt, dass ich natürlich den Sendernamen nennen würde, ich bin jung und brauche das Geld. Aber da ich sowohl die 20iger bald verlasse, als auch bisher keine Angebote zwecks Senderwerbung bekommen habe, lasse ich das vorerst).

Letzten Freitag bin ich nach Berlin gefahren. Auf ein tolles Mädelswochenende mit meiner Freundin hatte ich mich gefreut. Gern passiert aber etwas völlig anderes, so dass man sich in Flexibilität üben muss, damit man nicht Samstagnachmittag verheult am Bahnhof sitzt und sich unglaublich einsam fühlt (ist natürlich völlig übertrieben, da meine Mitschriften aber sicher bald verfilmt werden, gibt das ein tolles Bild für den Blockbuster. Zeigt außerdem auf, dass die Protagonistin - nicht ich, eher eine von der Art Französin, die einfach was überwirft und gut aussieht - wohl Ansätze einer Depression hat, was widerum dazu führt, dass...ich schweife ab). Freitag also erstmal das Erlebnis Mitfahrgelegenheit. Da ich früh aufstehen muss und ich an dem Tag keine Gelegenheit für Mittagsschlaf (in der Regel 2 bis 3 ausgedehnte Stunden. Was bleibt einem in der Kleinstadt auch anderes übrig) hatte, gönnte ich mir den Luxus als Beifahrermodell in einem Opel Corsa. Außerdem ists billiger, meine Güte, ja! Fahrerin war eine junge Frau in meinem Alter (ich weiß, bald Ende zwanzig und so), mit einer flippigen schräggeponyter Frisur und einem Mundwerk, das so lose war, wie die Fußfessel von Lindsay Lohan. Ganze drei Sätze haben wir gewechselt. Fand ich aber nicht weiter schlimm, ich wollte sowieso schlafen. Am liebsten hätte ich mich auf die Rückbank verkrümelt, ging aber nicht, saß schon jemand. Tragende Figur.

Ich also vorn auf dem Beifahrersitz. Zum Glück hatte ich die Sonnenbrille auf, sieht es nicht so unschön aus, wenn langsam die Augen zufallen. Schlimm genug, wenn der Kopf wegnickt und der Kiefer sich lockert. An schlafen war aber vorerst nicht zu denken, Frollein Glitzernagellack musste erst noch auf der Autobahn ihre Wochenendplanung durchgehen. Per SMS. Eine Hand Lenkrad, eine Hand Handy. Schön. Dafür fuhr sie gemächliche 80 km/h. Lieb von ihr.

Nach zehn Minuten Fahrt meldete sich Miss Rückbank das erste Mal. Ob wir denn mal anhalten könnten. Sie müsste doch nochmal auf Toilette. Bitteschön, mit 80 km/h auf der Autobahn hätte sie auch während der Fahrt in Ruhe aussteigen können. Kurze Klopause, weiter gings. Zwanzig Minuten später erneute Meldung von hinten. Ob wir denn anhalten könnten, sie müsste doch nochmal auf die Toilette. Hallo Dèja-Vu! Nächster Halt. Dixie-Klo. Ab ins Auto, weiter. Kurze Zeit später die dritte Meldung, diesmal wurde sie direkter. O-Ton Frau Rückbank: "Also, ich, naja, also ich hab die Scheißerei!" Damit war alles gesagt. Schöne Fahrt nach Berlin.

Leider war auch meine Freundin nicht ohne körperliche Probleme, so dass ich früher als geplant aus Berlin abgereist bin. War aber trotzdem schön, die eine Nacht in der lovely City. Moabit, Nachbar mit Bierflatrate, dazu ein paar strähnige Strähnen ins Gesicht geformt, love it! Hatte dann die Wahl zwischen Samstag in der Kleinstadt oder der Heimat. Klar, wofür ich mich entschieden habe. Die Kleinstadt. Har, har, jetzt hab ich dich aber verarscht, wa?! Schön, kurze Humoreinlage.

Samstagabend also Leipzig, war auch toll, entspannter Mädelsabend mit Tom Krause. Sonntagnachmittag Public Viewing im Leipziger Zentralstadion. Was hab ich gejubelt, als das erste Tor fiel! Anscheinend etwas zu laut, kam direkt ein Praktikant/Journalistenanwärter/Erstsemestler der ansässigen Tageszeitung auf mich zu und fragte mich, was ich denn zu dem Tor sage. Ähm, "Toll", sagte ich. Er: "Und noch was?" Ich: "Hm, naja, super, geil, yeah, was  man eben so sagt!" Er: "Und wünschst du dir noch mehr Tore?" Ich bitte dich! Wenn es in einem Achtelfinale gegen England 1 zu 0 für Deutschland steht, reicht das doch völlig! Sagte ihm also, dass ich gern vier Tore (naaaa, hatte ich Recht oder was?!) sehen würde, wie im Spiel gegen Australien. Zur Not ginge auch Elfmeterschießen, weil die Statistik es da gut mit der Nationalmannschaft meint. NIEMALS habe ich die Wortgruppe "So geil!" und "Elfmeterschießen wäre spannender" in den Mund genommen. So, wie es im Artikel letzendlich beschrieben wurde. Das aber nur als persönliche Richtigstellung.

Zurück gings wieder mit einer Mitfahrgelegenheit. Diesmal ein Fahrer, Bankkauffmann auf dem Weg nach Frankfurt am Main. Dazu: Drei Mädels. Grundsätzlich eine angenehme Fahrt. Als wir meine Rückbanksitznachbarin in Jena ablieferten, fühlte sich die Dame auf dem Beifahrersitz wohl dazu berufen, eine intelligente Wortgruppe in den Space zu tellen (manchmal muss man international sein), schließlich kam sie aus den alten Bundesländern und ihre Eltern zahlen seit Langem Soli-Zuschlag für diesen, ähm, Osten. Sie schaute mit gerümpfter Nase aus dem Fenster und meinte: "Ach, das ist dann also Jena. Naja, ist doch nett hier. Aber wohnen möchte ich hier um Gottes willen nicht!"

In diesem Sinne,

schönen Abend noch!

Katja

Das verflixte zweite Spiel.

17.06.2010

Morgen gehts weiter. Fussball Weltmeisterschaft 2010 ist in vollem Gange und nach dem zauberhaftem Einstieg in das Turnier steht morgen das zweite Spiel gegen Serbien an. Ha! Wer jetzt Fussballwissen en gros erwartet, dem sei gesagt: Ab nach hause, den Kicker lesen, ich werfe nur mit gefährlichem Halbwissen um mich. Außerdem kümmere ich mich lieber um das Drumherum. Der kleine Poli (mein Auto) ist geschmückt, das Studio auf Arbeit glänzt auch in den Landesfarben und für das leibliche Wohl wird während dieser WM auch, naja, sagen mir mal, seeeehr genau gesorgt.

Was ich auf dem Bild in der Hand halte, ist nicht etwa ein schäbiges Foto ausm Intenet, nein, das ist eine Tafel Schokolade! Vollmilch, falls einer fragt. Ein kleiner Halbzeitsnack. Ich fand das Cover ganz putzig, man konnte es der Öffentlichkeit nicht vorenthalten und siehe da: hier ist es! Die Tafel liegt bei mir zu Hause - Achtung, jetzt folgt ein schäbiger Wortwitz - wer Bock drauf hat, meldet sich einfach bei mir!

Das Casting für das Schokoladencover für die Europameisterschaft 2012 findet übrigens Anfang August im Staupitzbad Döbeln statt. Schön zu Trancemusik tanzen und sich so galant wie möglich mit einem Arschgeweih an der Stange räkeln. Klingt einfach, ist aber natürlich eine enorme Herausforderung. Ich bin gespannt, welche Cindy vom Dorf den Recall schafft!

In diesem Sinne,

schönen Abend noch!

Katja

Faul.

15.06.2010

Yummy.

Dienstagabend. Wäsche gemacht, Bad geputzt.

Und sonst so? Nüscht! Schön wäre ein toller Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Paprika. Der Kühlschrank gibt leider nur etwa 100 Gramm angegammelten Feta-Käse her. Mit viel Fantasie... Einkaufen muss sein!

Darauf hab ich keine Lust. Rausgehen wird überbewertet. Zumindest heute. Also stelle ich mich der Herausforderung schlechthin: Finde einen guten Lieferservice in der Kleinstadt!

Joa, ich nehme das Fazit mal dezent vorweg: Heute habe ich ihn nicht gefunden. War fürn Arsch!

Preise billig, Zubereitung auch. Der Knaller aber: Der Lieferjunge! Ich wusste nicht, dass die Jungs aus der Jugendhaftanstalt jetzt auch Essen außerhalb der Zellen liefern dürfen. Aber in Zeiten von Fussfesseln wohl alles möglich. Sein Duft ähnelte dem eines frittierten Hähnchens nach einer Joggingrunde um den Stausee, nachdem es eine Schachtel Zigaretten inhaliert hat. Sein Schmuck am Handgelenk sah verdächtig nach einer Fahrradkette aus, sein Achselshirt in Armee-Look dürfte eigentlich überhaupt keine Beachtung finden. Das I-Tüpfelchen aber war sein, ähm, Käppi, oder wie die Jugend gern sagt: Basecap. Schlicht. Schwarz. Mit einem schöööönen Playboy-Häschen in leuchtend rosa vorne drauf! So lieb ich mir knackige Pizzaboys!

Aber wie schon gesagt, der Preis ist nicht zu unterbieten, siehe Foto.

In diesem Sinne,

schönen Abend noch!

Katja

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